30 Jahre Citroën BX – Rundungen streng verboten | Medien Citroën Österreich

30 Jahre Citroën BX – Rundungen streng verboten

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Do, 18/10/2012 - 08:15
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Bereits Mitte der 1930er Jahre begann Citroën das Projekt eines preiswerten Volksautos, dem künftigen Citroën 2CV. Ein radikal minimalistischer Kleinwagen sollte entwickelt werden. „Entwerfen Sie ein Auto, das Platz für zwei Bauern in Stiefeln und einen Zentner Kartoffeln oder ein Fässchen Wein bietet, mindestens 60 km/h schnell ist und dabei nur drei Liter auf 100 km verbraucht“, sollen die Anforderungen an den Konstrukteur André Lefèbvre gelautet haben. Der Kriegsbeginn verhinderte die Vorstellung des neuen Volksautos, von dem 250 Prototypen gebaut wurden.

Im Oktober 1982 – also genau vor 30 Jahren – wurde der Citroën BX auf dem Automobilsalon in Paris vorgestellt. Die Mittelklasselimousine mit hydropneumatischer Federung setzte neue Akzente in puncto Aerodynamik, Karosseriebau und Wirtschaftlichkeit.

Die Karosserie mit streng geometrischen Linien ist Schöpfung des italienischen Designers Marcello Gandini aus dem Hause Bertone. Rundungen waren tabu. Eine besondere Innovation war der Leichtbau der Karosserie: Bei den Stoßstangen, der Motorhaube, der Heckklappe und der C-Säulenverkleidung wurden Kunststoffe eingesetzt. Neue Maßstäbe setzte der besonders sorgfältige Korrosionsschutz unter Verwendung von galvanisiertem Stahl und Zinkbeschichtung. Zudem war die Karosserie die erste bei Citroën, die am Computer geplant und entwickelt wurde.

Die Hinterachse war mit gezogenen Längslenkern und längs liegenden Federelementen ausgestattet. Die geschickte und platzsparende Achsaufhängung ermöglichte einen ebenen Kofferraum. Eine besondere Neuigkeit im Innenraum war das Armaturenbrett mit seinem Lupentacho, in das die Bedienungssatelliten integriert waren.

Zunächst standen zwei Motorisierungen zur Verfügung: ein Motor mit 1.360 cm3 und 62 sowie 72 PS und einer mit 1.580 cm3 und 90 PS. Ab April 1984 war der Citroën BX mit einer 1,9 Liter Dieselvariante mit 64 DIN-PS erhältlich. Im November folgte der Citroën BX GT mit 1.891 cm3 und 105 PS, wenig später dann das Sondermodell BX Digit mit vollständig digitaler Instrumenteneinheit.

Ab 1985 stellte Citroën drei Kombiversionen vor: den BX 16 RS Break, den BX 19 TRS Break und den BX 19 RD Break.

1986 wurde der Citroën BX überarbeitet und erhielt große weiße Blinker und breite Kotflügel, neue Stoßstangen und ein neu gestaltetes Armaturenbrett mit konventionellen Rundinstrumenten- und Bedienungselementen. Zudem folgten 1987 beziehungsweise 1988 zwei weitere besondere Motoren: der 1,9 Liter GTi 16V mit 158 PS (ab 1988 mit 147 PS) als erster in Großserie produzierter französischer 16V-Motor mit serienmäßigem ABS; ein Jahr später dann der 1,8 Liter Turbodiesel mit 90 PS.

Vom Citroën BX wurden in den Jahren 1982 bis 1994 insgesamt 141.228 Fahrzeuge in Deutschland verkauft. Weltweit wurde der Citroën BX 2.315.739 Mal produziert.

 

Kontakt:
CITROËN Österreich GmbH
Mag. Christoph STUMMVOLL, MBA
Leitung Public Relations
Tel.: 0676-83 494 300
christoph.stummvoll@mpsa.com

 

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