Citroën GS/GSA – „Europäisches Auto des Jahres 1971“ | Medien Citroën Österreich

Citroën GS/GSA – „Europäisches Auto des Jahres 1971“

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Fr, 27/03/2015 - 12:15
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1970 auf dem Pariser Salon erstmalig präsentiert, avancierte der Citroën GS nur ein Jahr später zum „Europäischen Auto des Jahres 1971“. Legendär ist der Citroën GS Birotor mit Zweischeiben-Wankelmotor. Nach Einführung der Kombivariante folgte 1979 eine umfangreiche Modellpflege, fortan wurde das Citroën Modell als GSA bezeichnet.



Stromlinienförmige Karosserie

Auf dem Pariser Salon 1970 präsentierte Citroën als Nachfolger des Ami8 den GS („Grande Série“, deutsch „Großserie“). Die stromlinienförmige, jedoch für die damalige Zeit eher ungewöhnliche Karosserie trug zu einem geringen Verbrauch und einer überdurchschnittlich hohen Geschwindigkeit bei. Ein Jahr später folgte neben der Limousine mit dem Citroën GS Break eine Kombivariante des Mittelklasse-Modells.

Motorisierungen und Getriebe

Der Citroën GS verfügte über einen Frontantrieb sowie über luftgekühlte Vierzylinder-Boxermotoren. Der zum Start erhältliche Motor mit 1.015 cm3 (1.008 cm3 fiskalisch) und 54 DIN-PS bei 6.500 U/min erzielte eine maximale Geschwindigkeit von 145 km/h bei einem Verbrauch von 9,7 l/100 km. Es folgten weitere luftgekühlte Vierzylinder-Motoren mit einer Leistung von bis zu 65 PS.

Drei Jahre später, auf dem Pariser Salon 1973, stellte Citroën den GS Birotor mit Zweischeiben-Wankelmotor vor. Er verfügte über ein Kammervolumen von 1.990 cm3 und 107 DIN-PS bei 6.500 U/min. Der Citroën GS Birotor bot mit seiner außergewöhnlichen Laufruhe und Drehfreude ein völlig neues Fahrgefühl. Vom Verkaufsstart im März 1974 bis März 1975 wurden insgesamt 847 Exemplare des GS Birotor hergestellt.

Der Citroën GS war serienmäßig mit einem Vierganggetriebe ausgestattet – gegen Aufpreis war auch eine Dreistufenhalbautomatik, C-Matic genannt, mit Drehmoment-Wandlerkupplung erhältlich.

Hohes Maß an Technik für noch mehr Komfort

Das Hydrauliksystem mit einer gegenüber der DS vereinfachten hydropneumatischen Federung mit Einzelradaufhängung vorn und hinten, die trotz hoher Drehzahl leisen Motoren sowie der große Innenraum sorgten für ein hohes Maß an Komfort. Keineswegs Standard in der unteren Mittelklasse war zur damaligen Zeit die lastabhängige Zweikreisbremsanlage mit vier Scheibenbremsen. In erster Linie war die fortschrittliche Technik der Grund dafür, dass der Citroën GS 1971 zum Europäischen Auto des Jahres gekürt wurde.

Nach der Modellpflege 1979 als GSA bezeichnet

Im September 1979 wurde das Citroën Modell innen wie außen gründlich überarbeitet und fortan als Citroën GSA verkauft. Zu den wesentlichen Änderungen zählten eine große Heckklappe bei der Schräghecklimousine, geänderte Rückleuchten sowie Stoßstangen und Türgriffe aus Kunststoff. Futuristisch mutete das Armaturenbrett mit Bedienungssatelliten an.

Der Citroën GSA war in zahlreichen Versionen erhältlich: neben dem Grundmodell GSA Spécial als GSA Club unter anderem mit Halogenscheinwerfern und fünf Gängen oder als GSA Pallas, einer luxuriösen Ausführung mit Velours, einem drehzahlschonenden fünften Gang und einer Mittelarmlehne hinten. Zwei Sport-Versionen – der Citroën GSA X1 mit kurz übersetztem fünften Gang, Heckspoiler, Nebelscheinwerfern und Halogenlicht sowie der Citroën GSA X3 mit zusätzlicher Heckscheibenwaschanlage und Türen mit Stoffverkleidung – wirkten durch den drehfreudigen Motor besonders agil.

Rund 2,5 Millionen Fahrzeuge produziert

Zwischen 1970 und 1981 wurden 1.874.743 Exemplare des Citroën GS produziert, hinzu kommen 847 Citroën GS Birotor, die zwischen 1974 und 1975 gefertigt wurden. Von 1979 bis 1987 wurden 565.009 Einheiten des Citroën GSA produziert.

 

Kontakt:
CITROËN Österreich GmbH
Mag. Christoph STUMMVOLL, MBA
Leitung Public Relations
Tel.: 0676-83 494 300
christoph.stummvoll@mpsa.com

 

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