Rallye Spanien: Mix aus Asphalt und Schotter für den Citroën C3 WRC

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Mi, 04/10/2017 - 15:30
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Nach einer langen Pause geht die FIA-Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) bei der Rallye Spanien in ihre elfte Runde. In Katalonien müssen sich die drei Citroën C3 WRC des Citroën Abu Dhabi WRT mit den Fahrerteams Kris Meeke/Paul Nagle, Stéphane Lefebvre/Gabin Moreau und Khalid Al Qassimi/Chris Patterson auf einem Mix aus Asphalt und Schotter beweisen.



In dieser Saison mussten die Teams in der Rallye-WM bis Ende August auf ihre Sommerferien warten. Nach den Rallyes in Polen, Finnland und Deutschland bot die sechswöchige Pause eine willkommene Erholung nach einem ereignisreichen Sommer. Die Rallye Spanien am kommenden Wochenende ist in vielerlei Hinsicht keine normale Rallye: Die Veranstaltung mit Zentrum im Freizeitpark PortAventura bei Salou ist die einzige Rallye im WM-Kalender auf gemischtem Belag.

Die Eröffnungsetappe am Freitag wird vor allem auf bergigen Schotterstrecken ausgetragen, jedoch enthält die lange Prüfung Alta Terra auch einige Asphaltpassagen. Am Ende des ersten Tages haben die Teams 75 Minuten Zeit, um die Fahrzeuge auf eine Asphaltkonfiguration umzubauen. Der längste Servicestopp des Jahres ist für Mechaniker und Fans gleichermaßen speziell: Die größten Änderungen umfassen den Wechsel des Antriebssystems und des Fahrwerks sowie den Rückbau des Chassisschutzes.

Die letzten beiden Etappen werden dann auf Asphalt gefahren. Die Rallye in Katalonien ist bekannt für ihre breiten, ebenen und rundstreckenähnlichen Straßen. Die aerodynamische Effizienz und die Motorleistung der 2017er World Rally Cars sollten sich auf diesem Untergrund besonders auszahlen. Weil hier das Cutten in den Kurven üblich ist, müssen die Fahrer dennoch vorsichtig sein, um keine losen Steine zu treffen und sich so einen Reifenschaden einzuhandeln.

Die Challenge: Auf beiden Belägen schnell sein

Da die Rallye Spanien auf zwei Belägen mit völlig unterschiedlichen Anforderungen stattfindet, sind vielseitige Fahrer gefordert. Um sich auf diese Herausforderung vorzubereiten, hat das Abu Dhabi World Rally Team drei Testtage auf Schotter in Katalonien abgehalten. Stéphane Lefebvre, Kris Meeke und Sébastien Loeb teilten sich das Cockpit und erarbeiteten eine Abstimmung, die allen dreien gefiel. Auf Asphalt wird das Team von den Qualitäten des Citroën C3 WRC profitieren, die er schon bei der Tour de Corse und der ADAC Rallye Deutschland eindrucksvoll bewiesen hat.

Für Kris Meeke ist es bereits der zehnte Einsatz in Spanien. Bisher hatte der Brite bei dieser Rallye noch nicht viel Erfolg. Allerdings erlebte er eine positive Rallye im Jahr 2016, bei der er Gefühl für das richtige Tempo bei diesem Event bekam. Der Sieger der diesjährigen Rallye Mexiko will sich unter den Spitzenteams behaupten.

Nachdem Stéphane Lefebvre die WM-Läufe in Finnland und Deutschland ausgelassen hat, kehrt er in Spanien ins Cockpit des C3 WRC zurück. Anders als sein Teamkollege hat der junge Franzose nur wenig Erfahrung bei dieser Rallye. Das jedoch soll ihn nicht davon abhalten, die Herausforderung anzunehmen. Lefebvre will auf seine guten Leistungen bei der Rallye Polen, wo er den fünften Platz belegte, aufbauen und weiter lernen, sich unter der Elite der Rallye-WM zu behaupten.

Khalid Al Qassimi feiert ebenfalls seinen zehnten Start in Spanien. Nach Einsätzen in Portugal und Finnland setzt der Fahrer aus Abu Dhabi bei einer seiner Lieblingsrallyes sein Teilzeitprogramm fort.

 

Zahlen zur Rallye Spanien
- 19 Wertungsprüfungen über insgesamt 312,02 Kilometer
- 32 Michelin-Reifen stehen jedem Fahrer für die Rallye zur Verfügung. Am Freitag haben sie die Wahl zwischen dem Latitude Cross H4 (harte Mischung) und S5 (weich). Am Samstag und Sonntag können die Teams zwischen dem Pilot Sport H5 (hart), S5 (weich) und FW3 (Regenreifen) wählen.
- 9 Gesamtsiege feierte Citroën bereits in Spanien: durch Philippe Bugalski (1, 1999 im Xsara Kit-Car) sowie 8 Siege in Folge von Sébastien Loeb (2005–2006 im Xsara WRC, 2007–2010 im C4 WRC und 2011–2012 im DS3 WRC).

 

Stimmen vor der Rallye

Yves Matton, Teamchef Citroën Racing
„Unser Ziel ist, bei den letzten drei Saisonläufen gute Resultate zu erzielen und auf den Podiumsplatz in Deutschland aufzubauen. Die Situation in Spanien mit der ersten Etappe auf Schotter ist speziell. Abhängig vom Wetter können die Startpositionen unserer Teams entweder ein Vorteil oder ein unüberwindbarer Nachteil sein. Wenn wir es schaffen, am Freitagabend gut platziert zu sein, können wir das Potenzial des C3 WRC auf Asphalt voll ausspielen und um die Spitze kämpfen. Bei den Testfahrten in der vergangenen Woche haben wir verschiedene Setup-Varianten erprobt, einige davon werden am kommenden Wochenende angewendet. Wir arbeiten weiterhin hart, die Herausforderungen zu meistern und mit unseren Gegnern zu kämpfen.“

Kris Meeke
„Wir hatten eine gute Testsession und es war interessant, mit Séb (Loeb) zu arbeiten. Man kann sich immer steigern, aber ich glaube, wir arbeiten in die richtige Richtung. Ich freue mich, nach dem frustrierenden Ende bei der Rallye Deutschland und der langen Pause wieder eine Rallye zu fahren. Ich kann es kaum glauben, dass dies bereits mein zehnter Start in Katalonien ist. Theoretisch haben wir eine gute Startposition, aber das hängt auch davon ab, wie viel Staub in der Luft hängt oder ob es regnet. Für die beiden letzten Etappen kennen wir das Leistungslevel des Citroën C3 WRC auf Asphalt. Das wichtigste für mich ist, dass ich mich im Auto wohlfühle. Wenn mir das gelingt, können wir um ein gutes Ergebnis kämpfen, und das wäre gut für das gesamte Team.“

Starts bei der Rallye Spanien: 9
Bestes Ergebnis: Platz 5 (2011 & 2015)

Stéphane Lefebvre
„Ich freue mich, wieder zurück im Cockpit des Citroën C3 WRC zu sein. Es ist bereits drei Monate her, seitdem ich bei der Rallye Polen den fünften Platz belegt habe, und ich muss auf Prüfungen, die ich relativ schlecht kenne, das richtige Tempo finden. Wir müssen beachten, dass ich der unerfahrenste Pilot bei diesem Event bin. Ich bin mit den Tests zufrieden. Ich hatte die Gelegenheit, erstmals die neue Drehmomentverteilung zwischen vorn und hinten zu testen. Dieses Upgrade kommt meinem Fahrstil sehr entgegen, dadurch war es eine sehr positive Erfahrung. Wenn die Bedingungen gut sind, werde ich versuchen, am ersten Tag das Maximale aus unserer Startposition herauszuholen.“

Starts bei der Rallye Spanien: 2
Bestes Ergebnis: Platz 50 (2015)

Khalid Al Qassimi
„Dies ist mein zehnter Start in Spanien. Diese Veranstaltung ist eine meiner Lieblingsrallyes im WM-Kalender. Ich liebe die Herausforderung durch den gemischten Belag. Vor allem innerhalb einer Prüfung von Schotter auf Asphalt zu wechseln ermutigt mich, noch schneller zu fahren. Ich liebe die Atmosphäre hier: Die Fans sind einfach unglaublich und die Organisation ist fantastisch. Deshalb mag ich es, wieder hierher zu kommen und zu fahren. Wir werden versuchen, ein gutes Tempo zu finden und immer dann Druck zu machen, wenn ich mich wohlfühle. Ich drücke die Daumen für Kris und Stéphane.“

Starts bei der Rallye Spanien: 9
Bestes Ergebnis: Platz 7 (2010)

 

Zeitplan Rallye Spanien

Donnerstag, 5. Oktober
08:00    Shakedown – Salou (2,97 km)
20:00    Showstart (Salou)

Freitag, 6. Oktober
08:15    Start
09:53    WP1 – Caseres 1 (12,50 km)
10:21    WP2 – Bot 1 (6,50 km)
10:56    WP3 – Terra Alta 1 (38,95 km)
13:11    Service A (PortAventura)
15:19    WP4 – Caseres 2 (12,50 km)
15:47    WP5 – Bot 2 (6,50 km)
16:22    WP6 – Terra Alta 2 (38,95 km)
18:32    Flexi Service B (PortAventura)

Samstag, 7. Oktober
06:45    Service C (PortAventura)
08:00    WP7 – El Montmell 1 (24,40 km)
09:07    WP8 – El Pont d’Armentera 1 (21,29 km)
09:54    WP9 – Savalla 1 (14,12 km)
11:35    Service D (PortAventura)
13:08    WP10 – El Montmell 2 (24,40 km)
14:15    WP11 – El Pont d’Armentera 2 (21,29 km)
15:02    WP12 – Savalla 2 (14,12 km)
17:00    WP13 – Salou (2,24 km)
17:30    Flexi Service E (PortAventura)

Sonntag, 8. Oktober
06:00    Service F (PortAventura)
07:00    WP14 – L’Albiol 1 (6,28 km)
07:38    WP15 – Riudecanyes 1 (16,35 km)
08:38    WP16 – Santa Marina 1 (14,50 km)
10:14    WP17 – L’Albiol 2 (6,28 km)
10:53    WP18 – Riudecanyes 2 (16,35 km)
12:18    WP19 – Santa Marina 2 – Power Stage (14,50 km)
13:41    Service G (PortAventura)
15:00    Podium (Salou)

 

Pressekontakte:
Sandie Benoit (E-Mail: sandie.benoit@citroen.com – Tel: +33 6 76 86 95 43)
Manuella Chesneaux (E-Mail: manuella.chesneaux@citroen.com – Tel: +33 6 68 67 72 41)
Jérôme Roussel (E-Mail: jerome.roussel@citroenracingmedia.com – Tel.: +33 6 62 15 53 61)

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Kontakt:
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Mag. Christoph STUMMVOLL, MBA
Leitung Public Relations
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